Karakul Lammfell: Grausamkeit auf dem Laufsteg

Als sei der Verkauf von Häuten und Fellen gequälter, per Elektroschock getöteter ausgewachsener Nerze, Füchse, Chinchillas und viele andere Tiere nicht schon schlimm genug, so bringen einige herzlose Modemacher die Grausamkeiten auch mit einem besonders grässlichen „Mord“ – Outfit auf eine ganz neue Ebene: Karakul, auch bekannt als „Breitschwanz“ oder „Persianer“ ist der Pelz von neugeborenen und fötalen Karakullämmern, die zu tausenden in Zentralasien und Afrika für den blutigen Handel mit Pelzen gezüchtet werden.

Weil sich ihr einzigartiges, zu hohen Preisen gehandeltes lockiges Fell schon drei Tage nach der Geburt löst und glatt wird, werden viele dieser Lämmer schon geschlachtet, wenn sie erst 1 oder 2 Tage alt sind. Der Rest von ihnen wird noch nicht einmal so alt. Um die Haut eines Karakulfötus (von der Industrie als „Breitschwanz“ bezeichnet und für seine extreme Glätte bekannt) zu bekommen, schneidet man dem Muttertier die Kehle durch und ihren Magen auf, um so das sich entwickelnde Lamm zu entfernen. Im Normalfall gebärt eine Mutter drei Lämmer und wird dann bei der Entnahme des vierten Fötus (ca. 15-30 Tage vor der geplanten Geburt) geschlachtet. Jahr für Jahr werden bis zu 4 Millionen Karakullämmer ihres Felles wegen getötet.

Die Pelzindustrie versucht das Karakullammfell als Nebenprodukt zu rechtfertigen; doch bedenkt man, dass ein Karakul- oder Breitschwanz- Mantel zum Preis von 15.000€ und mehr verkauft wird, überrascht es nicht, dass die Muttertiere und die gehäuteten Körper ihrer Babys für gewöhnlich als Müll angesehen werden.
Und wer profitiert von dieser abscheulichen Grausamkeit? In erster Linie skrupellose Designer wie Karl Lagerfeld, Fendi, und Jean-Paul Gaultier, um nur einige zu nennen und die Warenhäuser, die noch immer Pelz anbieten.

Doch Trendsetter mit Herz kaufen keinen Pelz!

Was können Sie gegen Karakul- Lammfell tun?

Tragen Sie KEINERLEI Pelz! Egal ob das Fell von einem Fuchs, Kaninchen oder Karakul- Lamm stammt, jeder Pelz vermittelt die gleiche Botschaft: nämlich dass es in Ordnung ist, Tiere für vermeintliche Mode grausam zu töten.

Wenn Sie irgendwo Karakul-Lammfell zum Verkauf sehen, schreiben Sie dem Geschäftsführer oder dem Ladeninhaber und lassen Sie sie wissen, wo das Fell herkommt und fordern Sie sie auf, es aus ihren Regalen zu verbannen.

Wenn Sie in einer Zeitung oder Zeitschrift einen Artikel über Karakul-Lammfell lesen, schreiben Sie einen Kommentar wo wir diesen Bericht finden können.






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