Fallenstellen

Qualen für Profit.


Die verführerischen Pelzanzeigen, die wir in Zeitschriften und Werbungen sehen, stellen Pelzmäntel als ein Symbol der Eleganz dar. Sie zeigen jedoch nicht, wie die ursprünglichen Besitzer dieser Pelze ihren grausigen Tod fanden.

Etwa 4,9 Millionen Pelztiere - Waschbären, Coyoten, Luchse, Opossums, Nutria, Biber, Bisamratten, Otter und andere Tiere - werden jährlich von Fallenstellern in den USA getötet. Weitere 3,5 Millionen Tiere werden auf Pelztier"farmen" aufgezogen. Entgegen den Versuchen der Pelzindustrie, die Rolle des Fallenstellens innerhalb der Pelz"produktion" runterzuspielen, schätzt man, daß die Hälfte aller Fellkleidungsstücke von Tieren stammen, die in Fallen gefangen wurden.

Motive und Geld

Menschen stellen Fallen aus Geldgier, und weil sie es als "Sport" ansehen. Nach Angaben des US-Handelsministeriums gehen nur sieben Prozent aller Amerikaner dem Fallenstellen nach, und nur ein Prozent der Fallensteller sind Profis.

Nichtprofessionelle Fallensteller töten Tiere in ihrer Freizeit als Amüsement, und um sich ein paar Mark nebenbei zu verdienen, obwohl der durchschittliche Amateurfallensteller pro Saison nur etwa 100 Dollar verdient.

Kiefer und Pfoten

Es gibt verschiedene Arten von Fallen, einschließlich Schlingen- und Schachtelfallen, jedoch wird das Tellereisen am häufigsten verwendet. Diese einfache wie gleichermaßen sadistische Vorrichtung wurde bereits in mehr als 50 Ländern verboten, darunter Florida, Rhode Island und New Jersey. (4) Tritt ein Tier auf die Feder des Tellereisens, schlagen die beiden Zahnreihen der Falle am Bein des Tieres zusammen. Dr. Robert E.Cape erklärt, daß "für den Fall, daß die Falle ordnungsgemäß verankert wurde, das gefangene Tier darum kämpfen wird freizukommen und sich dabei den Fuß verstümmelt, was schwere, schmerzhafte Rißwunden verursacht. Oder es versucht zu entkommen, indem es sich die gefangene Extremität abbeißt oder abdreht. Keiner konnte mich davon überzeugen, daß dies nicht schmerzhaft sein soll. Die Tiere müssen, nachdem sie gefangen wurden, noch weitere 10 bis 12 Stunden leiden. Nach längerer Zeit leidet das gefangene Tier auch unter der schrecklichen Erschöpfung, da der Versuch zu entkommen all seine Energie aufzehrt. Zusätzliches Leiden wird außerdem dadurch verursacht, daß es ungeschützt der Witterung ausgesetzt ist; so bekommt es z.B. Frostschäden, erleidet einen Schock und stirbt schließlich.

Eines von vier gefangenen Tieren entkommt, indem es seinen eigenen Fuß abbeißt. Sterben diese Tiere dann nicht an dem Blutverlust, an Fieber oder Wundbrand, fallen sie vermutlich anderen Tieren, Fallen oder Jägern zum Opfer.

Wer in eine Wasserfalle gerät, also auch Biber und Bisamratten, braucht unter Umständen 20 Minuten, bis er ertrinkt.

Eine Untersuchung der Universität Yale besagt, daß 79 Prozent der Bevölkerung die Verwendung von Tellereisen ablehnen.

Da viele der gefangenen Tiere von Raubtieren verstümmelt werden, bevor ihre Körper von den Fallenstellern eingesammelt werden, werden häufig "Stangenfallen" verwendet. Eine "Stangenfalle" ist eine Art Tellereisen, das in einem Baum oder an einem Gestänge festgemacht wird. Tiere, die in diese Falle geraten, werden in die Luft hochgerissen und müssen dann dort hängen, bis sie sterben oder der Fallensteller kommt und sie tötet. Die "Stangenfalle" verringert auch die Chancen des Opfers, sich irgendwie aus der Vorrichtung herauszuwinden und zu entkommen.

Das fatale Finale

Tiere, die in den Fallen noch überlebt haben, erwarten weitere Qualen, wenn die Fallensteller zurückkehren. Die staatlichen Vorschriften darüber, wie oft die Fallensteller ihre Fallen überprüfen müssen, variieren von 24 Stunden bis eine Woche; in vier Staaten gibt es überhaupt keine Vorschrift darüber. (8) Die meisten Staaten verfügen über keinerlei Regelung hinsichtlich der Tötungsmethode von Tieren, die noch lebend in den Fallen aufgefunden werden. (9) Um den Pelz der Tiere nicht zu beschädigen, töten die Fallensteller die Tiere meist, indem sie sie totschlagen oder - treten. Bei einer gängigen Art des Tottretens "stellt sich der Fallensteller auf den Brustkorb des Tieres und konzentriert sein Gewicht dann auf die Herzgegend. Dann beugt er sich nach unten, nimmt die Hinterläufe des Tieres in die Hände und reißt sie hoch."

"Versehentliche" Opfer

Die Qualen, die von der "Zielgruppe", den Pelztieren, erlitten werden, werden noch ergänzt durch die Grausamkeiten, die den Tieren widerfahren, die "versehentlich" in die Fallen geraten. Alljährlich werden Hunderttausende von Hunden, Katzen, Raubvögeln und anderen Tieren - auch solchen, die artgeschützt sind - von den Fallen verkrüppelt oder getötet. Die Fallensteller bezeichnen diese Tiere als "Ausschuß", da sie für sie keinen finanziellen Wert darstellen.

Tod und Krankheit

Entgegen dem, was die Pelzindustrie propagiert, gibt es kein ökologisch vernünftiges Argument, Tiere in Fallen zu fangen aus Gründen des regulierenden Eingreifens in die Natur. Ganz auf sich gestellt, können Tierpopulationen sich in ihrer Zahl selbst regulieren und tun dies auch. Selbst wenn durch Einmischung des Menschen oder aufgrund eines ungewöhnlichen Naturereignisses eine Tierpopulation vorübergehend einmal anwächst, würde sich diese Gruppe doch sehr bald durch natürliche Prozesse wieder einpendeln. Hunger und Krankheit sind zwar traurig, aber auf diese Weise sorgt die Natur nun mal dafür, daß die Starken überleben. Tiere zu töten, weil sie hungern oder krank werden könnten, ist nicht nur widersprüchlich, sondern kann auch nur als sinnlose Rechtfertigung für das Abschlachten gewertet werden, dem doch einzig und allein Geldgier zugrundeliegt. Das Fallenstellen reißt die wildlebenden Populationen auseinander, weil gesunde Tiere getötet werden, die eigentlich dafür benötigt würden, ihre Rasse stark zu erhalten, und weil es auch die Eltern von Jungtieren trifft.

Eine weiterer Nebeneffekt des Fallenstellens ist die Tollwutinfektion, die sowohl dem Menschen als auch den wildlebenden Tieren droht. Jüngste Tollwutepidemien wurden in Verbindung gebracht mit dem Transport von infizierten "Jagd"-Tieren über Staatsgrenzen der USA hinaus. Dazu gehörten vor allem Waschbären, die von Fallenstellern transportiert wurden in dem Versuch, durch Jagen und Fallenstellen völlig leergefegte Gebiete wieder neu mit Tieren zu bevölkern.

Mitleid und Mode

Dem Fallenstellen wird als Geschäft erst dann der Boden entzogen, wenn keiner mehr Pelzprodukte kauft. Helfen Sie mit, dem Fallenstellen den Anreiz zu nehmen, indem Sie das Pelztragen ablehnen. Klären Sie die Menschen, die Sie einen Pelz tragen sehen, über die Fakten des Fallenstellens auf. Viele Menschen nehmen fälschlicherweise an, die Tiere würden auf humane Weise getötet. Falls Sie bereits Pelzkleidung besitzen, ziehen Sie bitte eine steuerabzugfähige Spende in Erwägung, indem Sie PETA oder einer anderen Tierschutzorganisation den Pelz zur Verwendung in einer Anti- Pelz-Kampagne überlassen. Setzen Sie sich mit Geschäften, die Pelze verkaufen oder diese als Wettbewerbsgewinne vergeben, schriftlich oder mündlich in Verbindung, und fordern Sie sie auf, einmal über das Leid der Tiere nachzudenken und schließlich davon Abstand zu nehmen, für Grausamkeiten zu werben. Fordern Sie die Gesetzgeber auf, das Fallenstellen per Gesetz zu unterbinden. Schließen Sie sich Tierrechtsgruppen bei Massenveranstaltungen und Demonstrationen an, um auch anderen beizubringen, daß das Fallenstellen grausam und destruktiv ist und nur aus Habgier betrieben wird, nicht etwa weil es schön und elegant macht.

Quelle: Peta

 

 

 





Kommentare zu dieser Seite:
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